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Sehenswürdigkeiten
In der Stadt ist eine
große Zahl von Kulturdenkmälern aus dem 17. und dem 18.
Jahrhundert erhalten: die Erzengel-Kathedrale auf dem
Gelände des Kremls, Klöster, zahlreiche Kirchen und
viele andere historisch-architektonische Attraktionen.
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Der Kreml
Der Kreml markiert den zentralen Punkt in der Altstadt. Die
ersten hölzernen Palisaden wurden hier 1221 errichtet. Innerhalb des
Kreml steht eine Reihe malerischer Gebäude.
Der Kreml ist das historische Zentrum der Stadt. Der Bau begann 1501
mit dem Iwanowskaja-Turm. 1508 folgten weitere Baumaßnahmen, die
1515 abgeschlossen wurden. Der Komplex umfasst 13 Türme, fünf davon
mit Toren und einem quadratischen Grundriss, acht mit runder Form.
Die Türme sind zwischen 18 und 30 Meter hoch und durch bis zu fünf
Meter dicke, 12 - 20 Meter lange Mauern verbunden. Auf dem Gelände
des Kremls befindet sich die Erzengel-Michael-Kathedrale, 1628-31
von Lawrenti Wosoulin und A. Konstantinow errichtet .
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| Im Haus des Gouverneurs (erbaut
zwischen 1840 bis 1917) befindet sich heute ein
Kunstmuseum in dem eine umfangreiche Ikonen-, Bilder-
und Skulpturensammlung zu besichtigen ist. |
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Die Altstadt
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In der Altstadt, auf einem Hügel oberhalb der Wolga-Oka Mündung
gelegen, lässt sich eine Vielzahl von Bauwerken aller
Stilepochen vom 17. Jh. bis in die Neuzeit finden. Es gibt dort
mehrere einzigartige Gotteshäuser wie z. B. die Stroganow-Kirche und
die „Kirche der Smolensker und Wladimirer Mutter Gottes“ im
Stroganow-Barock aus dem 17. Jahrhundert, die Auferstehungs-Kirche
des Architekten Konstantin Andrejewitsch Thon, die prächtig
restaurierte Kirche Johannes des Täufers vom Ende des 17.
Jahrhundert, die einzigartige Uspenski-Kirche von 1672 und viele
andere. In der Stadt gibt es außerdem drei Klöster: das
Mariä-Verkündigungs-Kloster, das Höhlenkloster und das
Kreuzerhöhungskloster.
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Der
Jugendstilarchitekt Fjodor Schechtel baute in Nischnij Nowgorod die
„Bank Rukawischnikowich“ (1908) und die Stadtvilla der
Rukawischnikow (1911-1912) in der sich heute das Architekturmuseum
befindet. Weitere bedeutende Bauwerke vom Beginn des 20.
Jahrhunderts sind die des St. Petersburger Architekten Wladimir
Alexandrowitsch Pokrowski, dies sind z. B. das Staatsbankgebäude von
1911-1913 im altrussischen Stil, das Komödientheater, die
Uspenski-Kirche der Altgläubigen von 1916 und das Jugendzentrum
(ehemalige Bauernbank) von 1915. Ebenfalls sehr schön ist das
Rathaus von W. P. Zeidler aus den Jahren 1899-1902 und die
Spasso-Preobraschenski-Kathedrale aus dem 19. Jahrhundert. Auch der
Konstruktivismus und der Sozialistische Realismus sind in der Stadt
mit Beispielen vertreten - etwa mit dem „Hotel Rossija“ und dem
„Ingenieursinstitut für Wassertransport“ (beide aus den 30er Jahren). |
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Nischnij Nowgoroder Kunstmuseum
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Etwas ganz besonders ist das Kunstmuseum mit über 12.000
Exponaten, darunter Werken von russischen Künstlern wie
Wiktor Michailowitsch Wasnezow, Karl Pawlowitsch
Brjullow, Iwan Iwanowitsch Schischkin, Iwan
Nikolajewitsch Kramskoi, Ilja Jefimowitsch Repin, Isaak
Iljitsch Lewitan, Wassili Iwanowitsch Surikow, Iwan
Konstantinowitsch Aiwasowski, und größeren Sammlungen
von Boris Michailowitsch Kustodijew und Nicholas
Roerich, sowie westeuropäischen Künstlern wie z. B.
David Teniers der Jüngere, Bernardo Bellotto, Lucas
Cranach der Ältere, Pieter de Grebber, Giuseppe Maria
Crespi, einer Vedute von Giovanni Battista Piranesi und
vielen mehr.
Sehr interessant sind die Exponate der Russischen
Avantgarde mit Werken von Kasimir Malewitsch, Wassily
Kandinsky, Natalija Gontscharowa, Michail Larionow und
vielen weiteren. Ebenfalls von Interesse ist die reiche
Sammlung an ostasiatischer Kunst. |
Nischnij Nowgoroder Universitätsbibliothek
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| Die Bibliothek ging aus der 1831 gegründeten
öffentlichen Bibliothek hervor. Mit 4,3 Millionen
Objekten, zu denen 40.000 Bücher aus allen Epochen vom
16. Jh. an zählen, sowie mit über 600 Manuskripten aus
dem 15. Jh., mit dem einzigen Exemplar der
"Latuchin-Chronik" aus dem 17. Jh. ist sie eine der
größten und bedeutendsten Bibliotheken weltweit. |
Nischnij Nowgoroder Messe
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Die Messe wurde 1817 gegründet und ging
aus der Messe von Makarew hervor. Sie war einer der
bedeutendsten Handelsmärkte des vorrevolutionären
Russlands. Das Messegebäude von A. A. Betankur aus dem
19. Jahrhundert ist ein großartiges Bauwerk mit einer
Stahl-Glas-Decken-Konstruktion. Auf dem Messegelände
befindet sich außerdem die Kathedrale von Auguste de
Montferrand. |
Dramatheater
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| Das prächtige und architektonisch sehr
bedeutende Theatergebäude wurde am Ende des 19.
Jahrhunderts vom deutsch-russischen Architekten Viktor
Schröter errichtet. Die Aufführungen sind sehr modern
und experimentell. |
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